Veranstaltung am 20.11. Nitrat & Co – Was können wir tun, damit unser Brunnenwasser trinkbar bleibt?

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

mehr als ein Viertel der Menschen in unserer Gemeinde beziehen ihr
Trinkwasser aus Hausbrunnen und damit mehr als in jeder anderen
Kommune in Kreis Steinfurt.
Das Grundwasser in Lienen und Kattenvenne ist bereits jetzt in weiten Teilen
mit Nitrat belastet und diese Belastung wird in naher Zukunft weiter
ansteigen.
Daher möchten wir Sie ganz herzlich zu einem Informations- und
Diskussionsabend zum Thema:
Nitrat & Co –
Was können wir tun, damit unser Brunnenwasser trinkbar bleibt?
Am Mittwoch, den 20. November um 18.30 Uhr in der AWO in Lienen
einladen.
Als Gesprächspartner erwarten wir Albert Rohlmann, den Vorsitzenden des
WLV (Westfälisch-Lippischer Landwirtschaftsverbands) und Frank
Sundermann, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD- Landtagsfraktion.
Unsere Referenten werden uns einen Einblick geben, wie Politik und
Landwirtschaft aktuell mit dem Problem der Grundwasserbelastung durch
Gülle umgehen sowie Möglichkeiten und Strategien zur Verbesserung des
Grundwassers es gibt sowie aktuelle Entwicklungen in der Politik zu diesem
Thema beleuchten.
Selbstverständlich werden die Referenten uns in der anschließenden
Diskussion auch für alle Fragen zum Thema zur Verfügung stehen.
Ihr
SPD-Ortsverein

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1 Antwort

  1. R o b e r t F i s t a r o l sagt:

    Die Zahlen zu der autarken Wasserversorgung der im ländlichen Bereich lebenden Personen um Lienen und Kattenvenne herum lassen aufhorchen. Die offensichtlich anstehende Belastung mit Nitrat aus Überdüngung in der Landwirtschaft ist sicher weiter zu beobachten und handeln ist bereits notwendig. Ich denke, ohne die kompetente Meinung von den Landwirten selbst, der fachlich gestützten Information des WTL und der Europäischen Politik selbst ist nicht viel zu erreichen. Sofern „Naturdünger“ der Mastbetriebe im Land hin und her gefahren wird, oder vielleicht auch noch aus den benachbarten Niederlanden importiert wird, wäre ein Verteilkonzept anzustreben, welches mit Daten aus der Bewirtschaftung, Flächengröße, eigene Dung-Erzeugung und Sortenanbau berechnet werden könnte. Auch die Zeiten und Mengen der Ausbringung könnten vielleicht genauer definiert werden.
    Um den Wasser-Selbstversorgern zu besserem Wasser zu verhelfen, könnten in den Betroffenen Hauswasseranlagen mit bezuschussten Nitratfilteranlagen eingesetzt werden. Die entstehenden Kosten wären aus einer Umlage auf die zugekauften Güllemengen ausgleichbar.
    Mit freundlichen Grüßen: Robert Fistarol

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